Tasso Carl
Diplom-Pädagoge, Systemischer Coach, Scrum-Master
Expertise
Mehr als 25 Jahre war ich in Führungspositionen, als Geschäftsführer und Vorstand tätig und verfüge über reiche Erfahrungen bezüglich Führung, Team- und Organisationsentwicklung, Transformationsprozessen und Krisenbewältigung.
Zuhörender, nachfragender und anregender Positivist in Jena lebend, seit über 35 Jahren verheiratet und stolzer Vater und Großvater. Lesen, Mountainbiken und Bierbrauen bringen mir Gelassenheit und neue Erkenntnisse.
Als Systemischer Coach glaube ich an die bewusste Handlungsfähigkeit von Menschen und an die eigene Klarheit als Grundlage für Entscheidungen.
Für die Veränderungsprozesse bringe ich mit: eine begleitende Partnerschaft, Methodik, Geduld, Ruhe und Ermutigung sowie Freude an der Zusammenarbeit.
Ich biete an: Führungskräftecoaching, Teamcoaching, Sportcoaching Individuelles Coaching, Workshops, Moderation
Angebote
Nie kommt hier Ruhe rein
Umgang mit Veränderungen, Konflikten und Entwicklungen im Team
Inhalt: Das Team setzt sich mit seiner Entwicklung auseinander und schafft Grundlagen für seine Zukunft. Es erfährt etwas über die internen Prozesse in der Theorie und der eigenen Praxis sowie über Konflikte und den Umgang mit ihnen.
Umfang: ca. 6 Stunden
Führen kann man lernen — wenn man es wollen kann.
Ob Teamleitung in einer Kita, Einrichtungsleitung im sozialen Dienst oder erfahrene Fachkraft, die den Schritt in Leitungsverantwortung erwägt: Dieses 4-tägige Entwicklungsprogramm schafft Raum, die eigene Führungsrolle zu erkunden — praxisnah, theoretisch fundiert und so gestaltet, dass die Gruppe selbst zur wichtigsten Lernressource wird.
Das Programm richtet sich an Menschen, die bereits führen, und an alle, die es noch vorhaben.
Vier Tage, vier Themenfelder: Grundlagen und Führungsidentität, Haltung und Kommunikation, Systeme und schwierige Situationen, coachende Führung und Transfer. Konstruktivismus, Systemtheorie und Lösungsorientierung ziehen sich als roter Faden durch alle Tage — nicht als Theorie um der Theorie willen, sondern als Werkzeuge für den Alltag. Systemisches Fragen, kollegiale Beratung, Fallarbeit aus dem eigenen Erleben: Hier wird nicht über Führung gesprochen, sondern Führung erprobt.
Alle Teilnehmenden schließen das Programm mit einer persönlichen Führungslandkarte ab — einem Entwicklungsdokument, das über den letzten Seminartag hinaus begleitet und mit einem Netzwerk, das weiterlebt.
Für 10 bis 12 Personen, im monatlichen Rhythmus oder als Kompaktblock. Auf Anfrage.
Überblick zu den vier Programm-Tagen:
1 | Grundlagen & Ich als Führungskraft | Konstruktivismus, Systemtheorie, Lösungsorientierung als Grundhaltung | Führungsidentität, Selbstreflexion, Führungswille | Wer bin ich – und will ich führen? |
2 | Haltung & Menschen führen | Ressourcenorientierung, systemisches Fragen, Empathie & Balance | Kommunikation, Feedback, coachende Führung im Eins-zu-eins | Wie gestalte ich tragende Führungsbeziehungen? |
3 | Systeme, Werte & Situationen navigieren | Systemtheorie vertieft, Wertesysteme, Fremdbild/Selbstbild | Entscheidungen unter Druck, Konflikte, Teamdynamiken | Was tue ich, wenn es schwierig wird? |
4 | Coachend führen & Methodenkompetenz | Führungsstile, eigenes Führungskonzept, Methodenerweiterung | Transfer, Führungskultur, Vernetzung, Abschluss | Wie bleibe ich als Führungskraft im Wachstum? |
Ich weiß auch nicht, wer dafür verantwortlich ist
Entscheiden und Delegieren als Teamprozess
Inhalt: Das Team setzt sich mit seinen Entscheidungsprozessen auseinander, analysiert die Erfolgsfaktoren und lernt Methoden kennen, wie Klarheit in diese Prozesse kommt sowie wie Entscheidungen im Team getroffen werden können.
Umfang: ca. 6 Stunden
Auf die Haltung kommt es an
Die Bedeutung von Werten und Haltung für die pädagogische Arbeit
Inhalt: Das Team erarbeitet seine Werte und setzt sich mit ihnen auseinander. Was bedeuten die Werte und die Haltung dahinter konkret im pädagogischen Alltag? Es identifiziert seine Herausforderungen und entwickelt seinen Fahrplan zur Entwicklung im Team.
Umfang: ganztags
Lehrkraft sein im KI-Zeitalter – mit SCARF Orientierung finden
Künstliche Intelligenz verändert den Schulalltag – und damit auch die Rolle von Lehrkräften. Viele erleben zugleich Neugier, Überforderung, Statuszweifel und Unsicherheit über Regeln und Erwartungen. In diesem Workshop nehmen wir diese Ambivalenz ernst und bieten einen geschützten Rahmen, um Rolle, Befürchtungen und Chancen gemeinsam zu reflektieren.
Als roter Faden dient das SCARF-Modell aus der Neuropsychologie (Status, Certainty, Autonomy, Relatedness, Fairness). Es hilft, emotionale Reaktionen auf KI zu verstehen: Wie wirkt sich KI auf mein berufliches Ansehen aus? Wie sicher fühle ich mich im Blick auf Regeln und Erwartungen? Wie frei kann ich entscheiden, wann und wie ich KI nutze? Wie verändern sich Beziehungen zu Schüler:innen und Kollegium? Erlebe ich den Umgang mit KI als gerecht?
Im Workshop arbeiten wir mit kurzen Inputs, Reflexion, Austausch und praktischen Übungen. Die Teilnehmenden ordnen eigene Erfahrungen und Sorgen den SCARF-Dimensionen zu, erkennen ihre professionellen Stärken und leiten konkrete Schritte für Unterricht und Schulentwicklung ab. Im Mittelpunkt stehen dabei: die Verschiebung von der reinen Wissensvermittlung zur Lernbegleitung, der konstruktive Umgang mit Intransparenz (Wer hat’s gemacht – KI oder Schüler:in?) sowie der Aufbau von Klarheit und Fairness im Kollegium.
Ziel ist es, dass Lehrkräfte KI nicht primär als Bedrohung erleben, sondern als Anlass, ihre pädagogische Professionalität zu schärfen: mehr Orientierung geben, Beziehungen gestalten, Urteilskraft einbringen – und KI dort nutzen, wo sie wirklich entlastet.
Umfang: mind. 6 Stunden

