Grundsätze

Grundsätze zur Durchführung von Weiterbildungen im Rahmen des Kollegs

Wir verstehen Lernen als einen individuellen und konstruktiven Prozess, der den Aufbau von Kompetenzen zum Ziel hat. Er wird vor allem bestimmt von den biografischen, kognitiven und motivationalen Voraussetzungen der Lernenden. In unserer Weiterbildungsarbeit gehen wir daher auf diese Voraussetzungen und den speziellen Bedarf der Teilnehmenden ein und orientieren daran unser inhaltliches und methodisches Vorgehen. Die verschiedenen Perspektiven der Teilnehmenden verstehen wir im Sinne der Erwachsenenbildung als wichtigen Beitrag zum Gelingen jeder Veranstaltung.

Unser Vorgehen ist auf inklusive Prozesse in der Pädagogik gerichtet. Dabei verstehen wir Inklusion als Eigenschaft von Systemen, nicht als eine des Individuums. Die Struktur der jeweiligen Systeme ermöglicht Inklusion. Wir kombinieren in unseren Veranstaltungen gezielt das Erfahrungs-und Innovationswissen von Jüngeren und Älteren. Unsere Angebote sind praxisbezogen, wobei insbesondere auch Erfahrungen aus guter Praxis (‚best practice‘) aufbereitet und so zur Weiternutzung gelangen sollen. Good practice wird dabei mit theoretischen Kenntnissen abgeglichen und neue Ergebnisse wissenschaftlicher Studien fließen fortwährend ein. Wir bieten an, Prozesse zu begleiten (coaching) und Nachhaltigkeit abzusichern. In unseren Angeboten ist eine Haltung von Neugier und Offenheit spürbar. Über Inhalte und methodische Ausrichtung der Veranstaltungen kann diskutiert und somit Weiterentwicklungen ermöglicht werden. Die Grundsätze bleiben dabei gewahrt. Wir verbinden Wissen und Wissenszuwachs erkennbar mit den zugrunde liegenden Werten, wie sie im Leitbild des QuerWege beschrieben sind.

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