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Unterstützte Kommunikation war das Thema der 2tägigen Weiterbildung am 31.8. und 1.9.2019. Herr Michael Evers und Frau Birgit Appelbaum, zertifizierte Referent*innen der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V., führten souverän und kurzweilig durch die beiden Tage. Die Teilnehmer*innen erfuhren viel Neues, konnten aus ihrer Praxis berichten und probierten vor Ort Materialien, Methoden und Strategien aus. Der Kurs endete mit der Übergabe der Zertifikate, die zur Teilnahme von Aufbaukursen berechtigen. Der Ruf nach weiteren Kursen war deutlich. Die Veranstaltung trug auch zur weiteren Vernetzung bei. QuerWege hat einen Arbeitskreis UK, an den sich alle Interessierten wenden können. Bei Interesse gerne hier melden: kolleg@querwege.de

Ganz großen Dank an das Kahlaer Porzellanwerk, das uns den Beratungsraum und Getränke zur Verfügung gestellt hat!

 

Mit dem Sehen beschäftigte sich unsere Weiterbildung am 2.7.2019. In Kitas und Schulen begleiten Pädagog*innen Kinder und Jugendliche, die in der Nutzung dieses Sinnes eingeschränkt sind. Um deren Entwicklung ganzheitlich unterstützen zu können, wird Wissen benötigt. Am Anfang stehen Kenntnisse über die Entwicklung des Sehens. Andrea Bischof, Sehfrühförderin, vermittelte diese und gab einen Ausblick auf noch 2 geplante Veranstaltungen zu diesem Thema: Wie sieht der alltägliche Umgang in der Praxis aus und wie kann Förderung integriert werden. Termine dazu gibt es bald auf der Homepage.

 
 
Gewaltfreie Kommunikation- eine Einführung

Wer kennt sie nicht, die Missverständnisse, die mitunter bis hin zur Eskalation führen. Dabei können wir selber die Qualität unserer Beziehungen zu Erwachsenen und Kindern mitgestalten. Dafür braucht es Vetrauen, Wahrhaftigkeit und gegenseitige Unterstützung. Darauf basiert das Modell der Gewaltfreien Kommunikation (nach Marshall B. Rosenberg), das uns Anja Palitza und Olaf Hartke vorgestellt haben. Die Teilnehmer*_innen, darunter Pädagoginnen aus Kitas, Lehrer*_innen, Schulbegleiter*_innen und Fachpersonen aus der Frühförderung, lauschten gespannt und reflektierten ihre eigenen Bedürfnisse, zu deren Befriedigung jeder Mensch andere Strategien und Methoden anwendet. Das 4-Ohren-Modell zeigt dabei die vier verschiedenen ‚inneren Haltungen‘, mit denen wir mit Anderen in Konflikten in Beziehung treten können. Die Teilnehmer*_innen erlebten eine gewinnbringende Veranstaltung mit fachlichen Input und Sequenzen des Ausprobierens.

http://www.giraffenkinder.mit-einander-wandeln.de/

Menschliche Bedürfnisse werden gesammelt
Jede und jeder spürt in sich hinein…
Die Fachdebatte zur frühkindlichen Bildung und Erziehung in Thüringen ist eröffnet!
Durch die Veranstaltung führten Solveig Negelen (HBS), Anke Mamat (QuerWege) und Reimund Schröter (Parität)
An den Tischen wurde angeregt diskutiert

Ein guter Kaffee, eine entspannte Atmosphäre (im Cafè Nerly in Erfurt) und, das wichtigste, engagierte, diskussionsfreudige Pädagog_innen aus den verschiedenen Regionen Thüringens, das war der Auftakt für die Fachdebatte. Die Methode passte gut: World-Cafè. Im Fokus standen dabei diese 3 Perspektiven: das Kind, die Pädagog_innen, die Familien. Und dazu gab es erwartungsgemäß viel zu diskutieren. Mit den Ideen geht es in die nächste Etappe: passgenaue Angebote für die Praxis in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft entwickeln. Danke an alle Mitdiskutierer_innen und Mitiniator_innen: es geht weiter…

Mittels Steckbriefen können Kontakte geknüpft werden
 
Rückblick: Weiterbildungsreihe
„Kinder und Jugendliche mit Bewegungsstörungen in Kita und Schule aus dem Blickwinkel der Physiotherapie – Wie können Pädagog_innen den Kindern und Jugendlichen und sich selbst helfen?“

„Das hatten wir in der Ausbildung nicht.“, so die Aussage eines Teilnehmenden der aktuellen Weiterbildungsreihe in der Auswertungsrunde nach dem Input der ersten Veranstaltung. Es ist wichtig für Pädagog_innen, dass Wissen, zu anatomischen Grundlagen und Symptomen der Bewegungsstörungen, in ihre Arbeit einfließen zu lassen. Die Weiterbildungsreihe war für die Teilnehmer_innen erkenntnisreich und praxisbezogen.

Die Weiterbildungsreihe wurde am 14. November 2018 erfolgreich beendet und war ein neues Qualifizierungsangebot des Kolleg. Es richtete sich an alle in integrativen Kitas und Schulen arbeitenden Pädagog_innen. Kinder mit Bewegungsstörungen haben einen speziellen Bedarf an Unterstützung. Sie erhalten in den meisten Fällen Physiotherapie durch entsprechende Fachkräfte, die in die Institutionen kommen. Hier steht das Ziel, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu erhalten, zu verbessern oder wiederherzustellen im Mittelpunkt. Aber nur im gemeinsamen Handeln können auch der Spaß an Spiel und Lernen in der Gemeinschaft und gesetzte pädagogische Ziele verwirklicht werden. Dazu kommt, dass die Pädagog_innen mit dem speziellen Wissen, eigene Ressourcen und Kräfte schonen können.

Eine Neuauflage der Weiterbildung ist für den Herbst 2019 geplant.

Rückblick: Hospitation
Hospitation in den drei QuerWege-Kitas

Pädagog_innen der Evangelischen Kindertagesstätte Klingenthal hospitierten, am 4. Oktober 2018, in den QuerWege-Kitas Schwabenhaus, BiLLY und Pi mal Daumen.

Sie gingen der Frage nach: Wie können Abläufe und Strukturen so flexibel gestaltet werden, dass auf die Bedürfnisse von Kindern mit einem besonderen Bedarf an Assistenz eingegangen werden kann. Dabei bekamen sie fachliche Anregungen und reflektierten die beobachteten Prozesse mit unseren Pädagog_innen.

Rückblick: Hospitation
Besuch unserer inklusiven Schulen mit Erfahrungsaustausch

Im Rahmen eines Workshops, am 28.September 2018, zur inklusiven Schul- und Unterrichtsentwicklung, hospitierten Schulleiter_innen, stellvertretende Schulleiter_innen, Fachberater_innen und Schulreferenten_innen aus Grund-, Ober- und Förderschulen des Freistaats Sachsen in der Freien Ganztagsgrundschule SteinMalEins und in der UniverSaale Jena Freie Gesamtschule.

In ihrer täglichen Arbeit setzen sie sich mit dem Thema der Inklusion auseinander und wünschten sich für ihre Hospitation vom Kolleg, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die sich aktiv und selbstbestimmt auf diesem Weg befinden. Sie traten in einen Erfahrungsaustausch, um sich selbst in ihrer jeweiligen Rolle zu stärken und mit neuen Ideen nach Hause zu fahren.

Rückblick: Weiterbildungsreihe
„Förderung, Assistenz und gemeinsames Leben von Kindern mit einer Behinderung in der Kita“

Die erste Weiterbildungsreihe fand am 16. Mai 2018 ihren erfolgreichen Abschluss.

Eine Weiterbildungsreihe mit Vorschlägen zu den drängenden Fragen nach Planung und Durchführung von Förderung und Assistenz plus Reflexion der pädagogischen Arbeit. Die engagierten Teilnehmenden gingen mit der Auffrischung schon früher gelernten Wissens, mit dem Erkennen neuer Zusammenhänge und vor allem mit den Ergebnissen aus einem gewinnbringenden Erfahrungsaustausch in ihre Praxis zurück.

Alle Teilnehmer_innen erhielten ein Zertifikat.

Die positiven, konstruktiven Rückmeldungen ermutigen uns, diese Weiterbildung auch im neuen Kita-Jahr wieder anzubieten und unsere Angebote an Qualifizierungen für pädagogische Fachkräfte auszubauen.

Herzlichen Dank für das Vertrauen in das Kolleg, von QuerWege.